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Forever West and Montana Pearls

einsortiert unter: USA - Die Mitte, am 10. Juli 2013

Wyoming – Forever West! Das ist das Motto des Bundesstaates, und das trifft es auch ziemlich gut. Viel Staub, viel Wilder Westen – und Rodeo! In der Stadt, die von Buffalo Bill gegründet wurde, und in deren Saloons sich Halunken wie Butch Cassidy und Sundance Kid rumtrieben, machten wir aus zwei Gründen für ein paar Tage Halt. Zum einen hofften wir, einen Fernseher zu finden, um die zukünftigen WM-Gegner beim Confed-Cup Finale zu beobachten (der Fluch den wir in New Orleans auf Spanien gelegt haben scheint erste Wirkung gezeigt zu haben), um zum anderen….nun ja, Rodeo war in der Stadt J.

Und dies ist die männlichste und amerikanischste Show die wir je gesehen haben! Ehrlich! Sich auf einen 1300 Pfund schweren wilden Stier zu setzen braucht Eier, solche Kerle hat sich Olli Kahn immer in seinem Team gewünscht.

Und aus Zucker sind die Jungs auch nicht: Am ersten Abend haben wir gesehen, wie ein „Livesaver“ (die Verrückten, die den Bullen ablenken, wenn der Reiter gefallen ist) voll im Gesicht getroffen wurde. Danach war er erstmal verschwunden. Am nächsten Tag war er aber wieder in der Manege, und am dritten Tag hat Richard ihn im Supermarkt getroffen – einen Arm in Gips. Er sagte, er konnte noch die Hand vors Gesicht reißen, aber hat jetzt mehrere Schrauben im Unterarm, sei aber halb so wild, er kann weitermachen. Alright!

Auch interessant: Recruitingzelte der Army vor der Arena reichen nicht. Die US Navy, die Air Force und die Marines haben noch Gastauftritte zwischen den Disziplinen und werden natürlich gefeiert, fast genauso sehr wie die Kriegsveteranen. Auch diejenigen im Publikum, der gedient haben oder gerade Dienst an der Waffe leisten, dürfen mal aufstehen und werden bejubelt. Denn ohne sie „könnte Wyoming nicht in Freiheit leben“, und es „ist unglaublich, was sie für Amerika leisten“. Was genau das ist, dass diese Männer da für Amerika leisten, und wo konkret sie die Freiheit von Amerika verteidigen, bei allem Respekt – das konnte uns leider noch niemand wirklich beantworten. Irgendwie scheinen diese Fragen aber auch tabu zu sein…

Montana, nun ja. Bergig, menschenleer, schön und unspektakulär, wäre da nicht Polson. Ein Einod am Flathead Lake mit dem schönsten KOA Campingplatz. Host Paul hat uns netterweise am 4. Juli aufgenommen, obwohl alle Plätze belegt waren, sodass wir uns entspannt die Parade anschauen konnten. Auch hier besonders schön: Schon die Kleinen dürfen ans MG auf dem Militärjeep.

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English version:

Wyoming – Forever West! Thats the slogan of the state and it fits perfectly. Dust, Wild West and Roadeo are everywhere. We stoped at Cody, the town that was founded by Buffalo Bill and often visited by bad guys like Butch Cassidy and Sundance Kid to cause some trouble was definatevly worth a two-day-stop. On the one hand we were searching for a TV to have a look at our upcoming World Cup competitors at the Confed-Cup final (our curse that we layed on Spain in New Orleans seemes to start working), on the other hand Rodeo was in town! It was the manliest and most american show you can imagine. Seriously, it takes guts to ride a 1300 pound bull.

And these guys are no pussies.On the first evening a “livesaver” was hitten by a bull right in the face and this poor guy disappeared for that night. But the next day’s show we saw him in the arena again doing his crazy job. Our respect even increased when Richard met the guy in the supermarket with his arm totally bandaged. He said he was in hospital, got some plates and screws in his broken arm, but no reason not to rodeo he said. Alright!

Also interesting: Recruiting tents of the U.S. Army in front of the Stampede Park are not enough. Air Force, the Marines and Navy get their special part of the show and are celebrated, just as the old war veterans. And everybody who did serve, currently serves or will serve stood up and received their special applause from the crowd. Because “without them, America could not live in freedom” and “their efforts for America are incredible”. Where exactly they defend Wyoming’s freedom, and what efforts in particular they do for their country, well, nobody could give us a concrete answer to that. But somehow these questions seem to be tabu…

Montana, well – empty, beautiful and not unspectacular, if there wouldn’t be Polson. A jewel directly at Lake Flathead with one of the most beautiful KOA campgrounds. Host Paul showed real American hospitality and gave us a place to stay overnight when all campgrounds were crouded on 4th of July. Thumps up!

So we could watch the Independence Day Parade in our camping chairs and meet lots of locals. And again: at the Parade, even the little ones are allowed to handle the machine gun already. Well, the earlier you practise… 😉

Richard catching a fish with bare hands

einsortiert unter: USA - Die Mitte, am 5. Juli 2013

Watch this and learn :-). Clemens had this brilliant idea and succeeded, Richard followed and we could tape it!

Road2Rio rocks the Rockies and Yellowstone NP!

einsortiert unter: USA - Die Mitte, am 4. Juli 2013

Der Yellowstone NP ist fantastisch angelegt! Es gibt vier größere „Zentren“ mit Shops, Restaurants und Unterkünften und allem, was der Camper so braucht. Aber das Clevere ist: Auf der Strecke zwischen diesen Attraktionen haben die Verantwortlichen ganz viele Sehenswürdigkeiten aufgebaut, sodass es nie langweilig wird!

Zum Beispiel gibt es Geysire, die – so vermuten wir – mit versteckten Pumpen kochendheißes Wasser in die Luft pusten. Oder es gibt Schwefelquellen,aus denen die Parkbetreiber (wohl auch mit unterirdischen Pumpen) so lange haben Wasser rauslaufen lassen, bis sich riesige Terrassen gebildet haben – echt cool! Aber das wirklich Beste ist, dass von Zeit zu Zeit die Ranger (wir glauben, sie verstecken sich im Wald) „Wildtiere“ in Sichtweite treiben, sodass man das Gefühl hat, echtes „wildlife“ zu beobachten. Unglaublich! Es gibt Rehe, Hirsche, Elche, Schwarzbären, Grizzlies…sogar Bisons gibt es. Wie machen die das nur!?

😉

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english version:

Yellowstone NP is just amazlingly good planned! It has four main centres with shops, restaurants, accomodation and everything a camper’s heart will beat faster for. But the real celver thing is: On the way between these attractions the responsibles have set up all different kind of sights, so it never gets boring!

For instance, there are geysirs which – with hidden pumps, as we assume – blow boiling hot water up in the air. Or there are sulphure hot springs, where park management has created (with underground pumps we rackon) huge colorful terraces. But the REAL amazing thing is: from time to time the park rangers (we guess they are hiding in the woods) bring „wild animals“ to the huge plains in the park, so you feel like watching real „wildlife“! And they have elks, moose, black bears, buffalos and even grizzlies! How do they do that!?

😉

4 Corners & Colorado Action

einsortiert unter: USA - Die Mitte, am 24. Juni 2013

 

Die letzten Tage standen im Zeichen der Erholung. Um Kraft für die bevorstehende, schier endlos scheinende Fahrt nach Alaska zu sammeln (ca. 5000km, die auch zurückgefahren werden wollen), haben wir u.a. Nationalparks wie Mesa Verde, Arches und Canyonlands am 4-Staaten Eck der USA besichtigt. Anschließend wurden beim Angeln am 2,300m hoch gelegenen Blue Mesa Lake und dem Gunnison River die „Reifen“ im glasklaren Wasser abgekühlt. Das Wochenende haben wir in einer äußerst gastfreundlichen 4er Mädels-WG in Denver verbracht. Je nach Route war das vermutlich die letzte große Stadt vor Anchorage für die nächsten 1 ½ Monate (!).

Erstmals konnten wir auch einen Einblick in die amerikanische Freizeitfussballszene gewinnen. Wie auch in Deutschland trifft man in den Stadtparks jegliche Bandbreite von Spielern. So mussten wir uns gegen laute Südländer, kämpferische Amis und harte Osteuropäer im Washington Park durchsetzen.

Überraschend war, dass aus der großen Masse an taktisch eher unklugen Spielern doch auch krasse Ausreißer dabei waren. So z.B. ein technisch äußerst versierter ca. 10 jähriger Junge (zugegebener Maßen mit bolivianischen Vorfahren) und ein extrem schneller und spielintelligenter Amerikaner von der Westküste. Es verwundert nicht, dass er seine Skills in Europa erlernt und auch schon bei einem Turnier in Südafrika unter Beweis gestellt hat. Eines seiner nächsten Ziele: Ein Probetraining bei den Denver Rapids. Wir wünschen ihm dabei viel Spaß und Erfolg!

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 english version:

During last days, relaxing has been in focus. To collect power for the upcoming endless drive to Alaska, which we have to drive back again, we visited lots of National Parks including Mesa Verde, Canyonlands and Arches NP. The pictures say it all J. We went fishing at Blue Mesa Lake in Colorado and enjoyed weekend in Denver at 4 nice girls living together in a cool house. Denver most probably was the last major city before we enter Anchorage, what will be in around 1 ½ months (!).

We could also gain nice insights into the American hobby soccer scene. As in Germany players meet in the parks and all kinds of soccer skills clash (we played against loud South Americans, tough East Europeans and fierce Americans).

Surprisingly some very skilled guys outstand out a big mass of…let’s say…average players. We struggled hard against a 10 years old boy (with Bolivian roots) and met an incredible fast and technical guy from California. Not surprisingly, we learned his Soccer skills in Europe and even joined an international tournament in South Africa once. His next goal: a draft training at Denver Rapids. We wish good luck!