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Fabi´s World: Our friend joins for some weeks and hijacks our blog this time

einsortiert unter: Peru / Bolivien / Chile, am 8. April 2014

Fuer ein paar Wochen haben wir unseren guten Freund Fabian an Bord, und ihm auch gleich einmal den Blog ueberlassen, um einmal die Road2Rio-Welt und seine Erlebnisse aus seinen Augen zu berichten 🙂 :

„Ein Montag, Anfang März 2014. Ein staubiger Flughafen in Lima am anderen Ende der Welt. Ein abgekämpfter Reisender… und zwei freudig erregte Gesichter beim Empfangskomitee, stilecht gekleidet in Fußballtrikots. Für drei Wochen hatte ich die Ehre ein Teil von road2rio zu sein, dem eigenen Traum ein bisschen näher zu kommen, Freiheit zu schnuppern und die sofort eintretende Erkenntnis: Einfach mal machen!

Auch mit Sami das Wiedersehen auf dem Parkplatz des Flughafens: Stolz wie eh und je steht er da, aber auch mit Narben und Riefen gezeichnet von den Strapazen und irgendwie ein bisschen erwachsener geworden. Ein echter Kämpfer, ein Kapitän alter Schule! Und aus den Tiefen seiner Trickkiste: Das erhoffte Empfangsbier… ab hier: Endlich die vermissten Freunde wiedersehen, „Fünfe gerade sein lassen“, jeden Abend Dosenbier trinken, Schach spielen, lesen, unendlich viele Geschichten austauschen und das andere Ende der Welt entdecken, was kann es Besseres geben?

Richtig: Surfen! Das stand auf jeden Fall auch auf dem Programm. Dieses Programm führte uns ganz grob von Lima nach La Paz. Dazwischen: Klar, die Inka-Stadt Machu Picchu, ein sogenanntes „Muss“ (ein nicht vorhandenes Wort im road2rio-Jargon), die geheimnisvollen Nazca-Linien; überhaupt die Errungen- und Hinterlassenschaften der damaligen mächtigen, aber durch die Spanier auch mächtig unterworfenen Indianervölker, weiterhin spürbar in der teilweise bitteren Armut der indigenen Bevölkerung; der naturgewaltige Canon del Colca, die tiefste Schlucht Amerikas, tiefer als der Grand Canyon; der Titicacasee, Hort indianischer Legenden und wunderschön gelegener, tiefblauer Hochgebirgssee.

Nun, also erst einmal Surfen. Zufällig ist der Süden Limas wie geschaffen dafür und bietet wunderschöne Wellen für jeden Geschmack. Wie hart der Wiedereinstieg nach einem vollen Jahr Büroarbeit und Sportabstinenz ist, brauche ich keinem zu erzählen. Umso besser die beiden Jungs zu sehen und um wieviele Tausend Prozent sie sich verbessern konnten. Die meisten Locals wichen in Ehrfurcht zurück, wenn die beiden Surfistas Alemanos im Wasser waren und ihre inzwischen aggressiv in die Welle geschnittenen Cut-backs und erste gestandene One-Eighties zeigten. Und da in jedem funktionierenden Team der eine den anderen am Ende immer mitzieht auch genug Inspiration für mich, um am Ende doch auch wieder die ein oder andere Welle vollständig abreiten zu können und so zufrieden ins peruanisch-bolivianische Hochland fahren zu können.

Das Hochland: Den größeren Teil der drei Wochen verbrachten wir vollständig auf nicht weniger als 3.800 Metern. Faszinierend, aber auch sau-anstrengend. So anstrengend, dass die Meyer-Besatzung beim ersten gemeinsamen Campen in Cusco krank wurde. Was?! Ja, krank! Beim Campen! Waren alle Geschichten, alle Bilder, einfach alles etwa fake?!? Nein, bei weitem nicht wie sich herausstellen sollte. Es ergab sich vielmehr genau die Situation, die road2rio ausmacht, ganz automatisch wie bei jedem herausragenden Team. Zwei Mitglieder werden kurzzeitig schwach. Das dritte Mitglied, wenn auch nur Teilzeit, muss Stärke zeigen, Verantwortung und Aufgaben übernehmen, den Ball, die Reise weiter vorantreiben. So geschah es in Cusco. Und so geschah es auch im letzten Teil der Reise in Bolivien als diesmal ich, verfolgt von Montezumas Rache, für einen Tag außer Gefecht gesetzt wurde und Richard und Clemens für das inzwischen auf vier Köpfe angewachsene Team (Wing Fai war für einen kurzen Abstecher aus Belgien angereist, doch dazu im nächsten Blog-Eintrag mehr) in die Vollen stiegen und uns mit vereinten Kräften raushauten. In Cusco, in Bolivien und bei unzähligen kleineren und größeren Gelegenheiten auf der Reise.

Wenn unsere Nationalmannschaft auf dem Weg zu ihrem und zu road2rios ultimativen Ziel als Team auch nur ansatzweise genau so gut funktionieren, wenn auch jeder Neuankömmling sofort so integriert wird und den Spirit aufsaugt, dann gibt es absolut keine Bedenken mehr, dann kann es, nein, dann muss es einfach klappen! Ich hoffe, dass auch unsere Nationalspieler mit jedem Gen und mit jeder noch so kleinen Haarspitze genauso auf die WM fokussiert sind wie Richard und Clemens. Jeder zweite Gedanke, jeder dritte Organisationsschritt der Beiden gilt der WM und dabei strahlen sie grenzenlosen Optimismus aus. Haben sie sich dabei verändert? Nein und das ist auch gut so, aber sie werden die Welt mit noch viel anderen Augen sehen, wenn sie wieder daheim sind.

Männer, ich bin stolz darauf, für kurze Zeit ein Teil gewesen zu sein, vielen Dank für die Eindrücke! Weiterhin Gute Fahrt und bringt mir den Pokal mit nach Hause!!!!

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english version:

For few weeks we have our very good friend Fabian on board, and we hand over the blog to him to share the Road2Rio world and his adventures from his eyes :-):

„Monday, beginning of March 2014. A dusty airport on the other side of the world. A weary traveller…and two happy faces as a welcoming committee, dressed in proper style with football shirts. For three weeks I have the honor to be part of Road2Rio, to get the dream a bit closer, taste freedom and liberty. The immediate perception: Just do it!

Also the reunion with Sami on the airport´s parking area: Proud as ever he stands there, but also with battle scars and dings, with marks of the stresses and strains, but also more grown up somehow. A real fighter, a captain of the old school! And out the deep of his bag of tricks: the awaited welcome beer…so from now on: see the missed friends again, hang out, drink canned beer every day, play chess, read, gossip and discover the other side of the world – what can be better?

Exactly: Surfing! This definitely was on the agenda as well. And our agenda led us basically from Lima to La Paz. In between: sure, the inca-town Machu Picchu, a so-called „must“ (a non-existent expression in the Road2Rio jargon), the mysterious Inca Lines; in general the achievements and relicts of these (back then) powerful, but also pretty heavily colonialized Spaniards, which is still noticeable through the partly bitter poverty of the indigenous population; the impressive Canon del Colca, the deepest canyon of the American continent, deeper than the Grand Canyon; the Lake Titicaca, this amazing and wonderful, deep-blue sea and place of so many indian legends.

Well, surfing comes first. By chance Lima´s south is like designed for it and provides waves for every taste. I don´t have to tell how hard a comeback is after a full year of office work and sportive abstinence. Even better to see the two guys and how many thousand percent they improved during their trip. The locals backed off in reverence when „los dos surfistas alemanos“ paddled out and showed their aggressive cutbacks and stomped one-eighty aerials. And because, in a functioning team, everybody pushes the other one and brings him beyond his limits there was enough inspiration for me to finally catch and fully ride some waves down. Happy and satisfied with myself we started into the peruvian-bolivian highlands.

The highlands: We spent most of these three weeks completely higher than „relaxed“ 3800 meters. Fascinating though, but also exhausting like hell.So heavy, that the Meyer-crew got ill at the first joint camping in Cusco. What?! Yes, ill! While camping! have all stories and all pictures so far just been fake? No, not at all as it turned out. It rather happened exactly that situation that represent Road2Rio, automatically, like in every extraordinary team. Two members are temporarily weak. The third team member, also when just part-time, has to show strength, responsibility and has to shoulder more tasks, has to take the ball, has to push. So it happened in Cusco. And so it happened in the last part of my journey, when I, haunted by Montezumas revenche, have been taken out and Richard and Clemens (plus Wing Fai, because for some days the team increased on four members, but later more to that) gave everyhting and pulled us out with joint power. In Cusco, in Bolivia and in uncountable small situations along the way.

Wenn our national team, on the way to its and Road2Rio´s ultimative goal, works only half that good, when every new member is integrated immediately and is feeded with the spirit, then there are no concerns at all, than it can – no it MUST work out with the title! I hope that our players are as focussed on the world cup as Richard and Clemens, with every gene and every body cell. Every second thought, every third organisational step of these two guys aim on the world cup and they show boundless optimism. Did they changed on their journey? No, and this is good, but they will see the world with completely different eyes when the will be back.

Guys, I am proud having been part for a short while, thank you so much for all the impressions! Drive safe to Brazil and bring me the trophy home!!! „